Flexible Arbeitsplatzstrategien: 3 Tipps, um diese richtig anzugehen

02.09.2021 11:57:27 | Team Vecos | 2 minute read

Wenn Ihre Organisation eine neue Arbeitsplatzstrategie einführt, besteht eine große Chance, dass es sich um eine flexible oder aktivitätsbezogene Arbeitsplatzstrategie handelt. Diese Arbeitsstile sind in den letzten Jahren äußerst beliebt geworden und können der Organisation viele Vorteile bringen, wie z.B. eine erhöhte Produktivität und eine effiziente Raumnutzung.
Leesman forscht weltweit auf diesem Gebiet und hat kürzlich den zweiten Teil ihrer Forschung "The Workplace Experience Revolution" veröffentlicht, in dem sie untersuchen, ob und wie neue Arbeitsplatzstrategien funktionieren. In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Ergebnisse vor.

Die Forschung basiert auf den Daten, die Leesman von mehr als 550.000 Befragten gesammelt hat, die an 4.000 verschiedenen Arbeitsplätzen arbeiten. Von diesen Organisationen haben nicht weniger als 533 Organisationen kürzlich einen Veränderungsprozess abgeschlossen. Die Studie ergab, dass, obwohl die meisten Veränderungsprozesse am Arbeitsplatz erfolgreich sind, eine beträchtliche Anzahl von Veränderungsprogrammen immer noch mit mittelmäßigen Ergebnissen enden.

Leesman fand heraus, dass neue Arbeitsplätze im Allgemeinen erfolgreich sind, wenn es darum geht, Menschen zusammenzubringen und die Interaktion zu unterstützen, dass sie aber weiterhin weit hinter dem zurückbleiben, was man erwarten sollte, wenn es darum geht, individuelle und konzentrierte Aufgaben zu unterstützen. Denken Sie bei der Gestaltung Ihres neuen Arbeitsplatzes sorgfältig über den Zweck nach, dem die verschiedenen Arbeitsplätze letztlich dienen sollen.

 

1. Flexible Arbeitsplätze sind am effektivsten für Mitarbeiter mit hoher Rollenkomplexität

Darüber hinaus stellte sich heraus, dass neue flexible Arbeitsplätze die größten Verbesserungen für Menschen bieten, deren Arbeit eine höhere Komplexität aufweist. Hohe Rollenkomplexität bedeutet, dass diese Mitarbeiter viele verschiedene Aufgaben ausführen, die nicht alle den gleichen Arbeitsort erfordern (z.B. eine Variation der Projektteams, die sowohl zusammen als auch einzeln arbeiten). Diese Gruppe nutzt und profitiert am meisten, von aktivitätsbezogenen Arbeitsplatzstrategien im Büro.

Es ist jedoch erwähnenswert, dass diese Profilgruppe mit einer höheren Rollenkomplexität nur 38% der Mitarbeiter weltweit ausmacht. Denken Sie also immer daran, dass sich Ihre Mitarbeiter voneinander unterscheiden und dass alle Mitarbeiter eine positive Erfahrung am Arbeitsplatz machen müssen.

 

2. Eine gute Mitarbeitererfahrung als Teil Ihrer Arbeitsplatzstrategie

Aus der Perspektive des Mitarbeiters wird die Erfahrung am Arbeitsplatz von drei Facetten beeinflusst:
Wer sind Sie (z.B. wie lange arbeiten Sie schon für das Unternehmen)
Was tun Sie (wie viele Aufgaben haben Sie und wie komplex sind diese?)
Wo machen Sie diese Arbeit (an einem festen Standort oder mobil).

Jemand, der schon lange im Unternehmen tätig ist, hat oft größere Schwierigkeiten mit einer größeren Veränderung als ein Mitarbeiter, der erst kürzlich angefangen hat. Ein Mitarbeiter, der gefühlt seine Aufgaben prima von seinem vertrauten festen Schreibtisch tätigen kann, wird nicht sofort den Nutzen einer neuen Arbeitsplatzstrategie erkennen. Letztlich wollen Sie aber gerne von allen Mitarbeitern Unterstützung für den neuen Arbeitsplatz schaffen.

Bei der Entwicklung einer neuen Arbeitsplatzstrategie ist es wichtig, sich mit der Vielfalt der Mitarbeiter, die Ihr Unternehmen kennt, auseinanderzusetzen. Sehen Sie vor, dass es für bestimmte Mitarbeiter keine wesentlichen Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz geben wird?
Zum Beispiel, weil sie an einem festen Arbeitsplatz arbeiten und dies auch in der neuen Strategie tun werden. Dann suchen Sie nach kleinen Elementen, die dafür sorgen, dass auch diese Mitarbeiter das Gefühl haben, dass sich etwas verbessert und dass sie betreut werden. Sind Sie neugierig, welche anderen Erwartungen die Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz haben? Lesen Sie hier mehr darüber.
 

3. Stellen Sie sicher, dass Sie bei Ihrer neuen Arbeitsplatzstrategie an alle Mitarbeiter denken

Die Hauptherausforderung für Organisationen besteht darin, diese Ausrichtung und das Persönlichkeitsprofil richtig zu gestalten. Wie sehen die Rollen der Mitarbeiter wirklich aus, und wie viele von jedem Persönlichkeitstyp gibt es innerhalb einer einzigen Arbeitsplatzpopulation? Sobald diese Gruppen verstanden sind, muss ihre Verteilung auf die Unternehmensteile analysiert und die Gestaltung der Bereiche entsprechend dimensioniert werden.

Dieser Schritt ist entscheidend für den Erfolg des Projekts, hier geht es bei vielen Unternehmen schief. Stellen Sie also sicher, dass Sie, bevor Sie zur eigentlichen Gestaltung Ihres neuen Büros übergehen, die Bedürfnisse (aller) Ihrer Mitarbeiter gründlich untersucht haben. Es ist jedoch klar, dass nur sehr selten eine Lösung für alle passt.

Wenn die Mitarbeiter öfter im Büro umziehen, entstehen neue logistische Herausforderungen. Beispielsweise haben die Mitarbeiter normalerweise feste Rollcontainer, Schränke oder Schließfächer, was die Arbeit an einem anderen Ort im Büro viel weniger offensichtlich macht. Vecos bietet dafür die passende Lösung an: die intelligente Schließfachverwaltungssoftware Releezme. Mit dieser Software erleichtern Sie dem Mitarbeiter die Wahl eines beliebigen Arbeitsplatzes im Gebäude und die Nutzung eines immer in der Nähe befindlichen Schließfachs. Der Einsatz der richtigen Technologien stärkt Ihre Arbeitsplatzstrategie und macht Ihr Unternehmen zukunftssicher.

 

Quelle: Leesman - Die Revolution am Arbeitsplatz

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